Die Stabilisation Platform
Die Stabilisation Platform (SPF) arbeitet im Auftrag des Auswärtigen Amts und stärkt das Engagement des Auswärtigen Amts in Krisen- und Konfliktregionen weltweit.
Die Stabilisation Platform (SPF) arbeitet im Auftrag des Auswärtigen Amts und stärkt das Engagement des Auswärtigen Amts in Krisen- und Konfliktregionen weltweit.
Das Auswärtige Amt folgt dem Leitbild einer interessens- und handlungsorientierten Außenpolitik, die zugleich Krisen und Konflikte bewältigen und befrieden will. Um die strategischen Interessen Deutschlands und Europas zu wahren, unterstützt das Auswärtige Amt in ausgewählten Krisenregionen konkrete Maßnahmen vor Ort, die Konfliktlösungen und Prävention befördern. Denn Konflikte in anderen Weltregionen können Sicherheit, Freiheit und Wohlstand in Europa gefährden. Die Stabilisation Platform hilft, solche konfliktdeeskalierenden, präventiven Projekte und Maßnahmen zu steuern.
Die klassische Diplomatie im Krisenkontext wird durch gezielte außenpolitische Maßnahmen ergänzt. In konfliktgeprägten Ländern, die von besonderer Bedeutung für deutsche und europäische Sicherheitsinteressen sind, unterstützt die SPF das Auswärtige Amt dabei, Impulse für Prävention, Konfliktlösung und Frieden zu geben sowie legitime staatliche Strukturen zu stärken. Die Stabilisation Platform unterstützt das Auswärtige Amt dabei, diese Initiativen – häufig gemeinsam mit EU- oder internationalen Partnern – wirkungsvoll zu realisieren. Für die SPF arbeiten erprobte Expertinnen und Experten, die das Auswärtige Amt bei der Entwicklung, Planung und Steuerung von Projekten in komplexen Krisenlagen unterstützen und beraten. Oftmals sind die Umsetzungsspezialistinnen und -spezialisten auch vor Ort unterwegs und leisten so ihren Beitrag zur Sicherheit Deutschlands und Europas.
Deutschland und Europa formulieren gemeinsam ihre friedenspolitischen, geopolitischen und wirtschaftlichen Ziele. Zur Umsetzung dieser Ziele nutzt das Auswärtige Amt die erprobten Instrumente der Krisenprävention, Stabilisierung und Friedensförderung. Dabei geht es konkret darum, die Handlungsfähigkeit und Legitimität kooperationswilliger, staatlicher Akteure in Konfliktregionen zu stärken, Gewalt einzudämmen, Reformen und nachhaltigen Frieden zu fördern. Der Ansatz verbindet zivile und militärische Instrumente, bezieht Partnerländer mit ein und bettet sich in eine strategisch ausgerichtete Diplomatie ein.
Der Schwerpunkt der außenpolitischen Projektarbeit liegt derzeit auf dem Nahen und Mittleren Osten, den östlichen Nachbarländern, Subsahara-Afrika und Zentralasien. In den Projekten werden zivile Sicherheitskräfte unterstützt, ehemalige Kämpfer entwaffnet, Mediation gefördert und Rechtsstaat und Demokratie gestärkt. Die Stabilisation Platform unterstützt das Auswärtige Amt beim Einsatz dieser Instrumente in den Partnerländern vor Ort oder in der Zusammenarbeit mit internationalen oder multilateralen Institutionen.
Das Auswärtige Amt steuert die Stabilisation Platform politisch und inhaltlich.
Organisatorisch ist die Stabilisation Platform dem Bundesunternehmen Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH angeschlossen, arbeitet aber inhaltlich eigenständig.
Weitere Informationen zur strategischen Ausrichtung und zu aktuellen Maßnahmen im Bereich Krisenprävention und Stabilisierung finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts.